Turnerpost

Turnerpost ab 2011

Da der Hauptverein die kompletten Ausgaben der Turnerpost im PDF-Format veröffentlicht, wird auf die gesonderte Erfassung auf den Seiten der Tennisabteilung verzichtet.

Bitte nutzen Sie folgenden Link: Turnerpost

 

Turnerpost bis 2010 (nur Artikel der Tennisabteilung)

Ausgabe 1/2010
Ausgabe 4/2009 Ausgabe 3/2009 Ausgabe 2/2009 Ausgabe 1/2009
Ausgabe 4/2008 Ausgabe 3/2008 Ausgabe 2/2008 Ausgabe 1/2008

Humor: Zu guter Letzt 

Turnerpost 4/2010

Sommercup 2010

Eigentlich heißt er unter uns ja „Hilbig-Cup“: Reinhard Hilbig als sein Erfinder und Entwickler in den letzten Jahren war es aber nie so ganz recht, dass diese Spielserie nach ihm benannt sein sollte. Wir sprechen also offiziell vom Sommercup, der aber im internen Sprachgebrauch der „Hilbig-Cup“ bleibt.
Ziel dieses in seinem Spielmodus in den Jahren immer mal wieder geänderten Turniers ist es, möglichst viele Mitglieder der Tennisabteilung zu möglichst vielen Matches gegen möglichst viele unterschiedliche Gegner zu animieren. Zur Animation gehören neben der Spielfreude dabei natürlich auch attraktive Preise und so ging es auch in diesem Jahr wieder um Dauerkarten für die Spiele der Gerry-Weber-Open  2011.
Geht es nur um sportliche Spielstärke, weiß natürlich in einem Tennisclub jeder so in etwa, wer gegen wen im Normalfall gewinnen wird. Man könnte also den Turniersieger relativ leicht voraussagen und nur wenige wären motiviert an so einem Turnier teilzunehmen. Durch ein raffiniertes System von Bonuspunkten für das Alter des Spielers und auch Bonuspunkten  für die Damen unter den Mitspielern gelingt es aber, dass viele doch ein Chance für sich sehen und teilnehmen. Es geht eben nicht nur um die Siege sondern ganz entscheidend ist auch die Anzahl der absolvierten Matches, egal ob gewonnen oder verloren. Um es noch einmal in Erinnerung zu rufen: Dieses Turnier wurde entwickelt, um Leben auf die Anlage zu bringen!

In diesem Jahr gewann derjenige ein Match, der einen langen Satz bis 9 für sich entscheiden konnte, wobei natürlich auch Doppel möglich waren. Die 26 Mitspieler dieses Jahres absolvierten insgesamt 135 solcher Matches.
Im folgenden die herausragenden  Leistungen in einzelnen Kategorien:

Die Fleißigsten:  Werner Gierhake machte 31 Matches, Hartmut Haseloff 26 und Rolf Klußmeier 25 Matches.

Die Erfolgreichsten:  Diesjähriger Sieger des Turniers ist Torsten Berger mit 292 Punkten vor Werner Gierhake (282) und Rolf Klußmeier (280).

Die Damen:  Beate Schlie, Erika Witte-Rubart, Ingrid Herbst und Jutta Strothotte wagten sich in das Feld der Herren und schnitten sehr erfolgreich ab. Jutta gewann ihre 10 Pflichtspiele beispielsweise alle und war auch gegen Herren erfolgreich, die später auf dem „Stockerl“ landeten. Beate gelang es im Familienduell gar ihren Ehemann zu bezwingen, von dem wir nicht wissen, ob er an diesem Tag gehandicapt war.

Shooting-Star des Jahres:  Hartmut Haseloff, der sich auf den hervorragenden 4. Platz verbesserte.

Bei der Siegerehrung, verbunden mit dem „Abgrillen“ für die Saison 2010, wurden dann die verdienten Preise vergeben. Die drei Erstplatzierten durften sich über jeweils einen Tag GWO für 2 Personen freuen, die übrigbleibenden Wochentage des ATP-Turniers wurden unter allen Teilnehmern verlost: Eginald Reder, Karl-Heinz Maschmann, Karl-Heinz Schmidt und Hans Baak waren die glücklichen Gewinner.

 

Saisonausklang

Immer gegen Ende Oktober geht  unsere Saison mit den gleichen Ritualen zu Ende. Zunächst werden Freiwillige gesucht, die die Plätze winterfest machen: Netze und Bewässerungsschläuche abnehmen, Pflegegeräte einmotten, die Linien mit Brettern abdecken und diese Bretter mit Steinen beschweren, die ein Hochfrieren verhindern sollen. Da fast immer die gleichen Aktivisten auftauchen gehen die Arbeiten in jedem Jahr schneller von der Hand: Anderthalb Stunden hat es in diesem Jahr nur gedauert. Das Abnehmen der Sichtblenden wurde wie immer professionell von Burghard Kuske und Georg Hantel  erledigt. Allen Helfern vielen Dank!

Ein anderes Ritual ist unser letztes Gourmet-Event: Das Gänseessen Anfang November. Auch in diesem Jahr fanden sich wieder 28 hungrige Tennisfreunde ein, die sich an den 7 Gänsen  genüsslich satt gegessen haben die Horst Hirsch wie gewohnt direkt vor Ort gegrillt und serviert hat.

Martinsgangs_Harry

Im Rückblick auf die Saison wollen wir dann noch einen ganz herzlichen Dank für besonderes Engagement  aussprechen : Jutta Landwehr hat in erheblichem Maße für das Wohlbefinden der Montagsspieler auf der Anlage beigetragen, weil sie an jedem Montag  mit abwechslungsreichen Snacks aufwartete, die manchen kaum das Ende seines Spiels erwarten lassen konnten. Juttas Bewirtung war einfach super und sollte – wie auch immer – im kommenden Jahr  auf andere Wochentage ausgedehnt werden.

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Turnerpost 3/2010

Medenspiele 2010

(zur Erklärung: Medenspiele sind die Mannschaftsspiele der Tennisclubs auf Kreis- und Bezirksebene die ihren Namen zur  Erinnerung an Carl August von der Meden tragen, dem  1. Präsidenten  des DTB) .

Herren
Mit großen Ambitionen ging die 1. Herrenmannschaft dieses Jahr in ihre Saison in der ersten Kreisklasse. Verstärkt durch den ehemaligen Südwestfalenliga-Spieler Sebastian Selle sollte so lange wie möglich um den Aufstieg gespielt werden. Nach einem vielversprechenden Auftakt mit einem Auswärtssieg in Versmold musste man jedoch für die verbliebenen vier Spiele den verletzungsbedingten Ausfall von Mannschaftskapitän Fabian Strothotte verkraften. Dabei kam der Mannschaft zu Gute, dass man auf acht Spieler zurückgreifen konnte und somit im Gegensatz zur Vorsaison keine Personalnot bestand. Am zweiten Spieltag folgte beim Heimspiel auch gleich der erste Heimsieg gegen TC 71 Gütersloh. Zumindest mit dem Abstieg sollte man zu diesem Zeitpunkt der Saison nichts mehr zu tun haben. Nach größtenteils umkämpften Matches musste man sich allerdings in den anschließenden Partien gegen den TC Marienfeld, den TTC Verl und den späteren Gruppensieger und Aufsteiger TC Emspark Wiedenbrück geschlagen geben.

Am Ende der Saison fand man sich mit einer Bilanz von zwei Siegen und drei Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz wieder.

In der kommenden Saison soll wieder angegriffen werden, weshalb die Kaderplanung für 2011 bereits intensiviert wird. Vielleicht klappt es ja mit dem Aufstieg.

Dieses Jahr spielten mit: Sebastian Selle, Philipp Kubiessa, Jens Gierhake, Fabian Strothotte, Philipp Maas, Jörn Dautert, Jan Brinkjans und Fabian Leisle.

Damen 40
Eine Steigerung um 100%, das kann sich doch sehen lassen!  Als sich unsere Damen im letzten Jahr erstmalig entschieden in den Medenspielen auf Kreisebene  anzutreten, konnten sie einen Sieg erringen und den zweitletzten Platz belegen. Diesmal ging es in der 1. Kreisklasse wieder an den Start und es sprangen 2(!) Siege heraus. Damit war dann auch schon ein Mittelplatz im Schlussklassement belegt. TC Marienfeld 3 und TC BW Versmold waren die beiden Gegner die bezwungen werden konnten. Gegen Marienfeld gab es ein deutliches 8:1 und gegen Versmold gar ein 9:0. Die Niederlagen gegen Marienfeld 2 (1:8), gegen DJK Bokel (2:7) und gegen TC Harsewinkel (3:6) waren letztlich kaum vermeidbar, wenn es auch sicher von großem Vorteil gewesen wäre, wenn alle Leistungsträger der Mannschaft immer zur Verfügung gestanden hätten. Aber es gab eben auch viele anderweitige Verpflichtungen im Mai/Juni, so dass nicht immer die schlagkräftigste Truppe zusammenkam. Trotzdem allen herzlichen Dank  die der Mannschaft durch ihr Mitwirken geholfen haben. Gespielt haben in diesem Jahr: Sabina Danielzik, Regina Hemken to Krax, Ingrid Herbst, Ulla Merschhemke, Katharina Michaelis, Petra Raschke, Beate Schlie, Jutta Strothotte, Gabi Walter und Petra Winter.

Herren 40
Puh, das war knapp!! Am Ende der Runde mit 5 Spielen gab es in der Kreisliga der Herren 40 zwei Mannschaften mit nur einem Sieg: Tennisland Rheda und unser Team. Der direkte Vergleich entscheidet in einem solchen Fall über letzten und vorletzten Platz, und diesen direkten Vergleich haben unsere Herren mit 5:4 gewonnen. Also: Gerettet!  Schaut man allerdings jetzt einmal in die Tabelle  so stellt man fest, dass dieses Mal auch der Tabellenletzte nicht abgestiegen ist.

Woran hat es gelegen? Natürlich ist die sehr kurze Spielerdecke ein Hauptproblem dieser Mannschaft. Fällt auch nur einer aus, so wird es schon sehr, sehr knapp. Die Gegner waren mehr oder weniger die gleichen wie in den letzten Jahren, nur dieses Mal wurde gegen Mannschaften verloren, die man sonst geschlagen hat (z.B. TC Rietberg oder GW Marienfeld). Wo es sonst schon mal ein 5:4 Sieg war, gab es in diesem Jahr eine 4:5 Niederlage. Aber der Blick muss nach vorn gerichtet sein. Es sollte gelingen  im nächsten Jahr einige Verstärkungen an Land zu ziehen und dann wird wieder voll angegriffen: Mindestens ein ordentlicher Spitzenplatz in der Kreisliga muss möglich sein.

Zum Einsatz kamen in diesem Jahr: Thomas Flöttmann, Michael Hark, Klaus Kumbartzky, Helmut Kuske, Eginald Reder , Robert Schneider und Eckhard Winter.

Herren 60
Die Herren 60 hatten in diesem Jahr das größte Programm zu absolvieren. 6 Spiele zwischen Anfang Mai und Ende Juni waren in einer 7er-Gruppe zu spielen. Und es begann sehr gut mit einem 8:1 – Auswärtssieg in Wulferdingsen. Niemand konnte zu diesem Termin ahnen, dass das bereits der Sieg war, der den Abstieg verhinderte. Es folgten tatsächlich noch 5 Niederlagen gegen Westernkotten, Brakel, Quelle, Hillegossen und Versmold. 1:5 Punkte bedeuteten den vorletzten Platz und Klassenerhalt – mehr war in diesem Jahr wohl nicht möglich. Gründe für das doch  unerwartet schwache Abschneiden zu suchen ist relativ müßig: Langfristige Erkrankung, Urlaub, Terminprobleme, Verletzung – alles hat sicher eine Rolle gespielt. Im kommenden Jahr wird es eben umso besser laufen. Eingesetzt wurden in diesen 6 Spielen insgesamt 13 Spieler: Franz-Josef Börger-Schlie, Jürgen Danielzik, Willy Emering, Werner Gierhake, Georg Hantel, Reinhard Henkel, Reinhard Hilbig, Uwe Kaupenjohann, Burghard Kuske, Manfred Landwehr, Horst Meiners, Dieter Oberpichler und Willi Pfannkuche. 

Herren 70
Sie sind der Glanzpunkt dieser Saison:  Die Herren 70 waren erstmalig gemeldet und traten in der Bezirksliga an. Mit 6:0 wurden Tennispark Bielefeld und FSV Pivitsheide abgefertigt, ein 5:1 gab es gegen TC Hiddenhausen und ein 4:2 gegen TC 71 Gütersloh. Von den 24 Matches wurden nur 3 verloren und überlegen gelang der Aufstieg in die Ostwestfalenliga. Damit erreicht zum ersten Mal eine Mannschaft des GTV diese höchste Klasse auf Bezirksebene. Seit Jahren verstärkt sich unsere Seniorengruppe ja mit Spielern der DJK Gütersloh und eben diese Spielgemeinschaft ist der Schlüssel zum Erfolg. Man hörte bereits hinter vorgehaltener Hand, dass sie auch im nächsten Jahr wieder voll angreifen wollen um dann in die Verbandsebene aufzusteigen. Die ganze Abteilung gratuliert zunächst ganz herzlich zum Erfolg dieses Jahres und wünscht für das nächste viel Erfolg und dass  alle gesund auf dem Platz stehen.

Zum Aufstieg haben beigetragen: Martin Czerner, Bernd Fritzsche, Wilfried Gerdsmeyer, Hans Hampusch, Werner Hense (DJK), Herbert Klingsieck, Erhard Mielke, Dieter Muschalla(DJK) und Karl-Heinz Schmidt.

 

Tennishallenbrand

Vor wenigen Wochen erreichte viele Mitglieder unserer Abteilung ein beruhigender Brief: Als Winter-Abonnenten der Tennishalle Eichenhof wurden sie von Lieselotte Sundermann als Vertreterin der GbR Sundermann/Schnadwinkel darüber informiert, dass sie auch im kommenden Winterhalbjahr in einer dann vollkommen wieder aufgebauten  Halle Tennis spielen können.

Feuer in der Tennishalle

Foto: A.Eickhoff, Neue Westfälische

Es war am 29. Mai: Die Herren 60 spielten im Rahmen der Medenspiele gegen den TV Brakel und da das Wetter sonnig und schön war, gab es auch eine ganze Menge Zuschauer. Parallel zum Spiel konnten wir auch den Mitarbeiter  beobachten, der auf dem Dach der Halle mit Reparaturarbeiten beschäftigt war. Einigen Spielern wie auch Zuschauern ist er persönlich bekannt.  Als er bei seiner Arbeit auch mit Feuer zu hantieren begann, wurde ihm zum ersten Mal von den Spielern auf Platz 6 die Frage gestellt, ob alles in Ordnung sei. Er antwortete, dass es keine Probleme gebe.  Die Frage wurde noch einmal wiederholt, als irgendwann 2 brennende Lappen über dem Dachrand hingen. Wieder wurde beruhigend geantwortet. Er war dann für eine gewisse Zeit nicht zu sehen, plötzlich kam stärkerer Wind auf und es wurde ersichtlich, dass dort nicht nur diese Lappen sondern mittlerweile das Dach brannte. In wenigen Minuten brannten dann immer mehr Meter der Hallendecke. Zwei der Spieler auf Platz 6 und 3 hatten bereits ihr Spiel unterbrochen und per Handy die Feuerwehr verständigt. Danach wurden dann die Spiele für eine gewisse Zeit noch fortgesetzt, bis die Rauchentwicklung gesundheitsbedrohende Ausmaße annahm. Diese Rauchentwicklung lockte viele Schaulustige aus der Nachbarschaft an, von denen mancher dann ebenfalls noch die Notrufnummer wählte. Wir weisen aber an dieser Stelle ausdrücklich die in den folgenden Tagen z.B. beim Dankeschön-Frühstück  des GTV im Parkbad  geäußerten Vorhaltungen zurück, die auf der Anlage befindlichen Mitglieder der Tennisabteilung hätten sich passiv verhalten und einfach nur ihr Spiel fortgesetzt ohne sich um Brand und Brandopfer zu kümmern. Herr S. ist im Übrigen laut eigener Aussage selbstständig über seine eigene Leiter vom Hallendach gestiegen und nicht von irgendjemandem vom Dach gerettet worden. Unsere Nachfrage beim Leiter der Einsatzleitstelle der Feuerwehr erhärtet den hier geschilderten Ablauf ausdrücklich.

Das alles liegt nun schon einige Zeit zurück, aber es ist dem Vorstand der Tennisabteilung  wichtig , hier einige Fakten des Ablaufs erneut darzustellen.

Wir betonen aber vor allem noch einmal, dass wir als Tennisspieler sehr froh sind, dass sich Frau Sundermann entschlossen hat die Halle wieder aufbauen zu lassen, so dass wir dann in einer wieder völlig intakten  Halle unserem Sport nachgehen können.

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Turnerpost 2/2010

Saisonvorbereitung

Aufgrund der vielen positiven Erzählungen einiger Mitglieder der Tennisabteilung aus den vergangenen Jahren hatten sich 4 Hobby-Spieler kurzfristig entschlossen, für ein paar Tage (vom 12. bis 14. März) Tennis-Urlaub in einem bekannten Sporthotel in Hann.-Münden zu buchen. So machten sich Gerd und Rolf Klußmeier sowie Herbert Genrich und Willi Emering auf den Weg, um sich an den Annehmlichkeiten einer guten Mittelklasseunterkunft mit 4 Tennisstunden, Sauna, guter Bewirtung und toller Stimmung zu laben.
Obwohl das Wetter nicht zu 100% mitspielte, tat das der vergnüglichen Seite keinen Abbruch.
In den beiden Tennisdoppelstunden ging es "heiß her". Sowohl die Hammeraufschläge von Gerd wie auch die eintrainierten Linksvorhandschläge von Herbert (er ist Rechtshänder!) gaben dem Spiel die richtige Würze.
Nach Sauna und Abendessen wurde ein zünftiger Skat "gedroschen und am Samstagvormittag wurde gemeinsam die idyllische Stadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern, Cafes und Kneipen, dem Markt sowie dem historischen Rathaus abgelaufen.
Ein Abstecher zum "Weltmeister im Bratwurstgrillen" (warum haben wir da eigentlich 4 X Grünkohl gegessen???) durfte nicht fehlen.
Es bleibt abzuwarten, ob sich das intensive Tennistraining auf das Leistungspotential der 4 auswirkt....
Eines steht jedoch unzweifelhaft fest: Spaßfaktor sowie der Wert dieses harmonischen Kurzurlaubs veranlassen die 4 zu der Aussage: Das war nicht der letzte Trip nach Hann.-Münden, den wir unternommen haben.
Deswegen einstimmiges Urteil: sehr empfehlenswert!

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Wir sind vorbereitet!!


Saisonvorbereitung, Saisonstart

Frei nach Goethe: „Befreit vom Eise sind Plätze und Bänke…“ haben auch diesmal wieder die (fast) immer gleichen Freiwilligen unter der Anleitung von Platzwart Heiner Holzheuer die Plätze von Brettern und Steinen befreit und somit der Fa. Rendorf die Voraussetzungen geschaffen, unsere Anlage  wieder spielbereit zu machen. Die Bilder zeigen, wie sich eine Tennisanlage in relativ kurzen Zeitabständen von einer tiefverschneiten Winterlandschaft in eine sonnige Sportanlage verwandeln kann.

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Aus einer Tennis-Winterlandschaft wird

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...mit Hilfe kräftiger Arbeitswilliger...

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...eine sonnige Spielanlage.


Das obligatorische Schleifchenturnier war der offizielle Startschuss in die Saison 2010. Bei herrlichstem Sommerwetter am 25. April hat es wieder an nichts gefehlt: Engagierte Spieler, die endlich mal wieder ohne Dach über dem Kopf Tennis spielen durften, ein üppiges Kuchenbuffet, das jedem Geschmack gerecht wurde und gegen Abend zum Abschluss grillte der Sportwart dann auch noch Würstchen, die ja um diese Zeit des Jahres bekanntlich am besten schmecken.


Deutschland spielt Tennis

heißt eine Initiative des Deutschen Tennis Bund, mit der zu Beginn der neuen Tennissaison Interessierte und Neugierige zum Tennis-Schnuppern auf die Anlagen gelockt werden sollen. Erstmalig hat sich unsere Abteilung in diesem Jahr daran beteiligt. Am Samstag stand unsere Anlage unter der Oberaufsicht und Anleitung von Trainer und Jugendwart Reinhard Kuhr allen offen, die einmal mit dem Schläger auf die gelbe Filzkugel einschlagen wollten. Zwischen 11 und 16 Uhr sind weder Reinhard noch seine Helfer (Mitglieder des Vorstands und Philipp Kubiessa als Co-Trainer) einmal zur Ruhe gekommen. Das Interesse war – vor allem bei Jugendlichen und Kindern – wider Erwarten groß. Auf unseren beiden für diese Aktion noch gut geeigneten Kunstrasenplätzen war 5 Stunden lang Tennis-Action pur angesagt. Viele derjenigen, die hier einmal für 1-2 Stunden Tennis getestet haben, werden in den nächsten Wochen in Trainingsgruppen  diese kurzen Erfahrungen vertiefen und hoffentlich endgültig und langfristig Spaß an unserem Sport finden.

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Er wird sicher mal ein Großer...

TP20103-6
Junge Schnupperdamen- mit Begeisterung dabei.

 

Meisterschaftsspiele unserer Mannschaften

Im Mai und Juni finden die Medenspiele der Mannschaften unserer Abteilung statt. Wir haben in diesem Jahr wieder 5 Erwachsenen- und 4 Jugendmannschaften gemeldet. Die folgende Übersicht zeigt alle Heimspieltermine. Zu diesen Zeiten kann es für Mitglieder unter Umständen schwer sein, einen freien Platz zu finden. Aber man kann ja trotzdem auf die Anlage kommen, um unsere Mannschaften als Zuschauer zu unterstützen.

Heimspiele unserer Mannschaften 2010

Zu diesen Terminen werden die Ascheplätze von den Mannschaften belegt.


Datum

Uhrzeit

Heimmannschaft

Gegner

So, 2.5.

9.00

Herren 40

TC GW Schloß-Holte

Mi, 5.5.

11.00

Herren 70

Tennispark Bielefeld

Do, 6.5.

15.30

Jungen u 15

FC Stukenbrock

Fr, 7.5.

15.30

Jungen u 18

FC Sürenheide

Sa, 8.5.

14.00

Herren 60

TC Bad Westernkotten

So, 9.5.

9.00

Herren

TC 71 Gütersloh

Di, 11.5.

15.30

Mädchen u 15

TC Neuenkirchen

Sa, 15.5.

14.00

Damen 40

TC Marienfeld

So, 16.5.

 9.00
14.00

Herren 40
Herren

TC GW Marienfeld
TC Marienfeld

Do, 20.5.

15.30

Jungen u 15
Mädchen u 15

TC Marienfeld
TC 71 Gütersloh

Mi, 26.5.

11.00

Herren 70

TC 71 Gütersloh

Sa, 29.5.

14.00

Herren 60

TV Brakel

So, 30.5.

 9.00
14.00

Herren 40
Herren

TC Tennisland Rheda
TC Emspark Wiedenbrück

Fr, 4.6.

15.30

Jungen u 18

TSG Kölkebeck-Bokel

Sa, 5.6.

14.00

Damen 40

TC BW Versmold

Sa, 12.6.

14.00

Damen 40

DJK SG Bokel

Do, 17.6.

15.30

Jungen u 15

TC Amshausen

Sa, 19.6.

14.00

Herren 60

TuS Einigkeit Hillegossen

Witterungsbedingt können Spiele zu anderen Terminen stattfinden, Verschiebungen der Startzeit sind u.U. auch noch möglich. Die Terminierung der Jugendspiele ist nicht endgültig.

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Turnerpost 1/2010

Spaß am Tennis

Tennis gehört nach wie vor zu den Lieblingssportarten der Kinder und Jugendlichen. Es ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung die die Leistungsbereitschaft, den Spaß an der sportlichen Auseinandersetzung, die Grundlage für eine lebenslange sportliche Betätigung und Aggressionsabbau bietet.

Für eine gute und erfolgreiche Jugendarbeit ist die Motivation eine wichtige Voraussetzung.
In einer Jugendmannschaft zu spielen ist für viele Jugendliche das Ziel.

Die Jugendmannschaften von heute sind die Erwachsenenmannschaften von morgen. Dieser Gesichtspunkt ist der Vereinführung wichtig und der Vorstand unterstützt die Jugendarbeit des Jugendwartes und Trainers Reinhard Kuhr. Das Tennistraining beinhaltet nicht nur das Einüben und Trainierens bestimmter Schläge, sondern auch das Training verschiedener Spielvarianten, wobei Spaß und Freude nicht zu kurz kommen. Hierbei werden auch die individuellen Fähigkeiten berücksichtigt und ausgebaut. Denn im Kinder- und Jugendtennis gewinnt nicht unbedingt der schlagtechnisch bessere Spieler sondern der taktisch klüger agierender Akteur.

Um auch Eltern und Freunden unsere Jugendarbeit zu zeigen, haben wir im Herbst 2009 ein Groß-Klein-Turnier veranstaltet. Jeder Jugendliche konnte sich eine/n Partner/in aussuchen und mit ihr/ihm Doppel spielen. Es war ein gelungener Nachmittag mit sehenswerten Matches und leckerem Kaffee und Kuchen.

Die Sommersaison unserer Tennisabteilung beginnt Anfang Mai 2010. Der Trainer ist dann täglich von 15:00 – 18:00 Uhr auf der vereinseigenen Tennisanlage am Postdamm. Jeder Interessierte kann gern die Sportart ausprobieren und an unseren Schnupperkursen teilnehmen. Tennisschläge und Bälle werden zur Verfügung gestellt. Bei Rückfragen ist der Trainer Reinhard Kuhr unter der Rufnummer 0163/1945791 zu erreichen.









Turniersieg wiederholt!

Seit 10 Jahren findet unter den Gütersloher Tennisclubs ein Winterturnier statt, zu dem jeder Verein 3 Doppel melden kann. Unsere Senioren nahmen am 24. Januar zum zweiten Mal teil und konnten als GTV ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Lediglich die Namen der Turniersieger wechselten, weil sich in diesem Jahr Martin Czerner und Werner Hense durchsetzen konnten. Die Vorjahrssieger Horst Meiners und Karl-Heinz Schmidt waren im Viertelfinale von ihnen ausgeschaltet worden. Meiners / Schmidt konnten das Turnier letztendlich als Dritte beenden.

Unser Mannschaftsführer Erhard Mielke hatte bei der Mannschaftsnominierung also wieder das richtige Näschen, was wir von ihm auch in Hinblick auf die Sommersaison sicher erwarten können. Wir werden dann in der Bezirksliga mit einer neu gemeldeten Herren 70 – Mannschaft antreten und hoffentlich ähnliche Erfolge feiern wie bei dieser „Stadtmeisterschaft“. Eine Herren 65 – Mannschaft wird es dann nicht mehr geben, so dass unsere „jugendlichen“ Mitstreiter wie Horst Meiners (noch nicht im 70er-Club!) die Herren 60 verstärken werden.

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Turnerpost 4/2009

Sommerturnier 2009

170 Tennis-Matches allein in einem Turnier – für einen Tennisclub bei dem angeblich nichts mehr los ist scheint uns das doch ein vorzeigbarer Erfolg!

In diesem Jahr haben wir auf Initiative des Erfinders Reinhard Hilbig unseren seit Jahren gepflegten Hilbig – Cup wieder einmal ganz umgestaltet. Weg von den Kappenturnieren der letzten Jahre, in denen im Grunde zwei Mannschaften gegeneinander antraten und der Aspekt des Einzelsiegers nur eine untergeordnete Rolle spielte. Jetzt hieß es wieder „Jeder gegen Jeden“ oder sogar „Jede gegen Jede“!  Ja tatsächlich: Beharrlichem Nachfragen und gutem Zureden war es zu verdanken, dass sich erstmalig Damen am Hilbig – Cup beteiligten.  Und um es vorwegzunehmen: Die 7 Damen haben diesen Entschluss sicher nicht bereut, denn sie waren erfolgreich und hatten ganz bestimmt in fast allen Spielen eine Menge Spaß. Dass einen solche Matches gegen Männer  in seinem  persönlichen Tennisspiel weiterbringen auch wenn es gegen überlegene Mannschaftsspieler der Herrenklassen geht, liegt auf der Hand. Noch schöner ist es natürlich, wenn man als Frau einen dieser vermeintlich haushoch überlegenen Herren dann auch einmal besiegen kann: Auch das durften wir erleben.

Die wertvollen Preise sollten Interesse am Mitspielen wecken und haben das sicher auch erreicht. Um sie aber zu gewinnen, musste auch das Glück in erheblichem Maße mitspielen. Für jedes absolvierte Match gab  es Punkte und weitere Punkte für den Sieger des Spiels. Entsprechend der Anzahl der am Ende erspielten Punkte erhielten alle Mitspieler Lose. So hatte der erfolgreichste und fleißigste Teilnehmer zwar als Besitzer der meisten Lose die höchste Erfolgschance, aber auch wer nur wenige Lose erspielt hatte konnte unter Umständen die dicken Gewinne abräumen.


An zwei Terminen konnten die Lose persönlich gezogen werden.
Den nicht Anwesenden wurden Lose zugeteilt.

 

Zunächst zu den sportlichen Erfolgen:

26 Teilnehmer konnten sich am Schluss platzieren, zwei mussten leider im Turnierverlauf wegen Verletzung die Segel streichen. Gespielt wurde Einzel und Doppel (geteilte Punkte)und unter zwei Gegnern  war maximal ein Rückspiel erlaubt.

Gesamtsieger dieses Turniers wurde Werner Gierhake,


Manfred überreicht den Siegerpokal an Werner

der in 39 Matches 323 Punkte erspielte. Den zweiten Platz erkämpfte sich der nach seiner Verletzung wiedererstarkte Rolf Klußmeier mit 286 Punkten aus 33 Matches. Dritter war Torsten Berger (28 Matches, 236 Punkte). Mit Petra Winter (Platz 9) und Jutta  Strothotte (Platz 10) konnten sich zwei der Damen in den Top Ten  platzieren.

Das Losglück:

Die erfolgreichen Spieler mit den vielen Punkten und entsprechend vielen Losen waren natürlich zuversichtlich, dass die Wahrscheinlichkeitsrechnung ihnen Gewinne zulosen würde. Die Ernüchterung: Weder Werner noch Rolf noch Torsten waren unter denen, die die Dauerkarten der Gerry-Weber-Open im kommenden Jahr auch nur an einem Tag der Woche nutzen dürfen. 


Zu spät, das sind nur Nieten!

An dieser Stelle muss die sportliche Leitung eingestehen ist eine Ungerechtigkeit in diesem Wertungssystem enthalten, die im kommenden Jahr nicht wieder vorkommen wird: Die drei Erstplatzierten werden in jedem Fall Preise bekommen. Hauptleidtragender war Rolf Klußmeier, der noch nicht einmal für einen Trostpreis ausgelost wurde. Aber auch dieser Fall hat sich letztlich noch zum Guten gewendet: Georg Hantel, dem das Losglück sehr hold war (3 Lose – 2 Hauptgewinne) hat seinen Anspruch auf die Karten für den Endspielsonntag an Rolf abgetreten, wofür ihm auch die Sportwarte sehr dankbar sind!

Das eigentliche Ziel dieses Turniers wurde auch in diesem Jahr wieder erreicht. Es fanden viele Matches in unterschiedlichsten Besetzungen statt und häufig genug gab es Wartezeiten für einen freien Platz. Nur an manchen Samstagnachmittagen eben nicht!

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Turnerpost 3/2009

Medenspiele 2009

Wir haben keinen Aufsteiger – aber auch keinen Absteiger! Das ist kurz zusammengefasst das Ergebnis der Mannschaften unserer Abteilung in den Medenspielen der Erwachsenen 2009.

Mit 5 Mannschaften sind wir in diesem Jahr angetreten und alle 5 haben sich ordentlich geschlagen.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren haben wir wieder eine Damenmannschaft melden können. Etwas frustriert von den Hobbyrunden der letzten Jahre haben sich die Damen 40 entschlossen, es einfach mal wieder in der „echten“ Meisterrunde zu versuchen.  8:1 war das Standardergebnis mit dem dreifach verloren, aber eben auch einmal gewonnen wurde. Da dieser Sieg erst im letzten Spiel gegen Bokel eingefahren wurde, ist es verständlich, dass sich davor schon ein wenig Resignation und Frust breitgemacht hatten. Aber wer konnte ernsthaft im ersten Jahr mehr erwarten, zumal das Pech auch gleich zu Beginn zugeschlagen hatte, als sich die beiden Spitzenspielerinnen Gaby Walter und Christa Verlsteffen verletzten und für mehrere Spiele ausfielen. 2010 wird in der 1. Kreisklasse wieder voll angegriffen.

Bezirksliga – das ist die höchste Spielklasse im Bezirk Ostwestfalen-Lippe, und in eben dieser Klasse spielt unsere Herren 65 – Mannschaft, die auch in diesem Jahr wieder eine Spielgemeinschaft mit DJK Gütersloh bildete. Sie wurden die Unentschieden-Könige, was in dieser Klasse möglich ist, da nur 4 Einzel und 2 Doppel gespielt werden. Gegen Espelkamp war kein Kraut gewachsen, alle anderen Spiele aber waren äußerst knappe Entscheidungen, bei denen es dreimal ein 3:3 ausging und einmal eine 4:2 Niederlage gab. Der 4. Platz gibt also nicht so ganz die Leistungen der Seniorentruppe wieder.

Erst Ende Juni waren die Medenspiele für die Herren 60 beendet, die in einer Gruppe mit 7 Mannschaften 6 Spiele zu absolvieren hatten. Und sie haben sich bravourös geschlagen: 5 Siege und nur 2 Niederlagen bedeuteten am Schluss einen guten 3. Platz in dieser Gruppe der Bezirksklasse. Die knappe 4:5 – Niederlage gegen Post Bielefeld kostete den 2. Platz, mehr wäre aber auch kaum drin gewesen.

In der neu geschaffenen Kreisliga – höchste Spielklasse auf Kreisebene – hatten es die Herren 40 mit altbekannten  Gegnern zu tun. Es fing auch verheißungsvoll mit 2 Siegen an, dann allerdings war es wie abgeschnitten und es folgten 3 Niederlagen. Mit 2:3 Punkten konnte man in diesem Jahr die Plätze 3 bis 5 belegen – unsere Herren landeten leider wegen des schlechtesten Matchverhältnisses auf dem 5. Platz.

Das alte Problem, am Sonntagmorgen 6 Spieler auf die Beine zu bringen, stellte sich für unsere Herrenmannschaft auch in diesem Jahr wieder. Dreimal ist Daniel Strothotte in aller Herrgottsfrühe mit dem Zug am Sonntagmorgen aus Dortmund angereist, obwohl er wirklich nur Listenfüller sein wollte und ewig kein Tennis gespielt hatte. 6 Siege bei nur 2  Niederlagen waren seine Jahresbilanz, 350 Leistungsklassenpunkte die unerwartete Ausbeute. Einen unschlagbaren Überflieger gab es auch in dieser Gruppe der 1. Kreisklasse mit dem TC Amshausen, aber es gelang unserer Truppe mit 3:2 Punkten einen guten 3. Platz punktgleich mit dem Zweitplatzierten zu erringen.

Über die Spiele der Jugendmannschaften und ganz allgemein über die Jugendarbeit in unserer Abteilung wollen wir schwerpunktmäßig in der nächsten Turnerpost berichten. Die gute Arbeit, die Reini Kuhr dort leistet, hat einen ausführlichen Extrabeitrag verdient.

 

Tradition – neu belebt

Damit der sportliche Ehrgeiz nicht mit den Medenspielen endet haben wir auch in diesem Jahr wieder ein Turnier im Angebot. Die Regeln des Kappenturniers der vergangenen Jahre wurden modifiziert und da in diesem Jahr keine Mannschaften den Sieger ermitteln sondern wieder „Jeder gegen Jeden“ spielt, der ursprüngliche Name wiederbelebt. Kurz „Aus Hilbig-Cup wurde Kappenturnier – aus Kappenturnier wurde Hilbig-Cup“.

In der neuen Auflage spielen auch die Damen mit um Ranglistenpunkte. Eine Ausgleichsformel sorgt für Chancengleichheit. Berücksichtigung findet für alle Teilnehmer auch das unterschiedliche Lebensalter.

In einem „langen Satz“ bis 9 werden Punkte vergeben. Die gesammelten Ranglistenpunkte werden gegen Lose eingetauscht. Viele Punkte bedeuten viele Lose. Und mit diesen Losen werden die Preise (Hauptgewinne) ermittelt. Nach dem Turnier-Ende (voraussichtlich 13.09.2009) winken 7mal je 2 Tageskarten für die Gerry-Weber-Open 2010 als Hauptpreise.

Dass mit den Vorbereitungen auf den Hilbig-Cup schon begonnen wurde, zeigen folgende Schnappschüsse, die unseren Sport in stilistischer hervorragender Weise präsentieren:

Anschauungsunterricht

 

„Gourmet-Donnerstag“

Seit Saisonbeginn haben wir auch eine andere Tradition wieder aufleben lassen: „Gourmet-Abende“!

Immer donnerstags ab 19:00 Uhr gibt es abwechselnd Essen a la carté und Selbstzubereitetes. Der Auftakt war bislang viel versprechend!

Am „Fachwerkdonnerstag“ liegt eine reduzierte Karte aus dem Restaurant-Bistro „Fachwerk“ im Clubraum aus. Bei vergünstigten Preisen werden Auflauf, Pasta, Pizza, Salat und anderen Kleinigkeiten angeboten.

Zu den anderen Terminen bereiten Clubmitglieder „Spezialitäten“. So hat zu Anfang dieser neuen Serie Jürgen Kursawe wieder seine schon legendären Forellen geräuchert. Am 27. August ist z. B. ein „österreichischer Abend“ mit frisch gebratenen Schnitzeln als Hauptgang geplant.

Es lohnt sich also allein schon aus diesem Grunde donnerstags, ggf. auch ohne Tennisschläger, den Clubraum aufzusuchen!

 


reger Zuspruch beim Forellenessen

Jürgen (Bildmitte) scheint zufrieden


Radtour

Schon am 12.07.2009 sollte die traditionelle Radtour stattfinden. Leider konnte die „Tour de Tennis“ nicht an diesem Tag und auch nicht am Ausweichtermin eine Woche später starten. Aber sie soll stattfinden! Es wurde eine Strecke von ca. 40 km ausgewählt, die über ausreichend Rastgelegenheiten verfügt (also keine Stresstour). Über den erneuten Starttermin werden wir per Aushang und E-Mail unterrichten.

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Turnerpost 1/2009

Mitgliederversammlung

Zur Mitgliederversammlung der Tennisabteilung am 18.03.2009 um 19:30 Uhr erschienen insgesamt 26 stimmberechtigte Mitglieder.
Im kurzen Rückblick auf das Jahr 2008 wurden die „Feiertage“ zum 20jährigen Bestehen der Abteilung als durchweg gelungen bezeichnet.
Sportwart Manfred Strothotte gab neben dem Resümee für die vergangene auch eine Vorschau auf die kommende Saison. Seit mehreren Jahren konnte erstmals wieder eine Damenmannschaft gemeldet werden.
Die Kassenprüfer Sabine Gallach und Dieter Oberpichler bescheinigten Werner Gierhake als 1. Kassierer anschließend eine korrekte Buchführung, so dass dem Vorstand bei eigener Enthaltung einstimmig die Entlastung erteilt wurde.
Als neue Kassenprüferin konnte Anita Pohl anstelle des turnusmäßig ausscheidenden Dieter Oberpichler gewonnen werden.
Erik Brambrink als bisheriger 2. Kassierer stellte seinen Posten aus zeitlichen Gründen zur Verfügung. Zur Unterstützung des 1. Kassierers wird künftig Jutta Landwehr tätig sein. Da sie wegen eines Auslandsaufenthaltes nicht an der Versammlung teilnehmen und daher nicht offiziell gewählt werden konnte, wird sie ihr Amt bis auf weiteres kommissarisch ausüben.
Neu gewählt wurden der 2. Sportwart (Reinhard Hilbig tritt die Nachfolge von Erhard Mielke an) und die 2. Vergnügungswartin (Sabine Gallach löst Anne Dlugosch ab).
Wiedergewählt wurden Hartmut Haseloff als 2. Vorsitzender und Uwe Schüttpelz als Geschäftsführer.
Leider blieb die Stelle des Pressewartes unbesetzt. Karin Paepenmöller konnte nicht zu einer Weiterführung ihrer Arbeit bewegt werden. Ein Nachfolger fand sich nicht.
Bernd Fritzsche bedankte sich im Namen aller Mitglieder der Tennisabteilung bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern und überreichte kleine Präsente.

 


Der Tennisvorstand 2009 von links nach rechts:
Jutta Landwehr (2. Kassenwartin kom.), Manfred Strothotte (1. Sportwart), Uwe Schüttpelz (Geschäftsführer),
Reinhard Hilbig (2. Sportwart), Andreas Köhler (Schriftführer), Sabine Gallach (2. Vergnügungswartin),
Werner Gierhake (1. Kassenwart), Jutta Strothotte (1. Vergnügungswartin), Reinhard Kuhr (Jugendwart),
Hartmut Haseloff (2. Vorsitzender), Bernd Fritzsche (1. Vorsitzender)

Auf Antrag von Hartmut Haseloff beriet die Mitgliederversammlung über die Beitragsordnung. Die Mehrheit der Anwesenden entschied dazu, dass künftig auch Schüler und Studenten bis 27 Jahre bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises den für Jugendliche und junge Erwachsene geltenden geringeren Beitrag zahlen und nicht als Erwachsene eingestuft werden.

Die Mitgliederversammlung endete gegen 21:00 Uhr.

 

Saisoneröffnung

Nachdem es in diesem Jahr wegen der sonnigen Aprilwochen sehr gut gelungen ist, die Ascheplätze rechtzeitig in einen festen, gut belastbaren Zustand zu bringen, konnten wir guten Gewissens am 26. April alle Spielerinnen und Spieler zur Saisoneröffnung  einladen. Für den Notfall  weicher und noch nicht belastbarer Ascheplätze hatte Bernd Fritzsche die drei Kunstrasenplätze in tagelanger Arbeit aber auch wieder bespielbar gemacht. Sie glichen vorher einem einheitlich grünen Teppich mit zentimeterhohem Moosbewuchs. Da das Moos aber völlig ausgetrocknet war, gelang es mit unseren Maschinen wieder grün-rote Kunstrasenplätze hervorzuzaubern.


Keine Maulwürfe – Platzpflege!

Anders als in den letzten Jahren wurde die Saison nicht mit Frühstück und Schleifchenturnier sondern mit Kaffee und Kuchen und einem kleinen Doppelturnier mit wechselnden Partnern eröffnet. Ab 14 Uhr fanden sich 16 Spielerinnen und Spieler sowie mindestens noch einmal die gleiche Anzahl Nur-Kuchen-Esser auf der Anlage ein. Jutta  Strothotte, Sabine Gallach und Jutta Landwehr hatten an ihren Backöfen ein großes, optisch und geschmacklich hervorragendes Kuchenbuffet gezaubert. Dieser Gaumengenuss, dazu das herrliche Sommerwetter an diesem Apriltag und natürlich das hohe spielerische Frühniveau unserer Aktiven sorgten für einen absolut gelungenen Saisonauftakt nach Maß.

 

Sportlicher Ausblick

In der Sommersaison 2009 tritt die Tennisabteilung zu den Medenspielen wieder mit 5 Mannschaften im Erwachsenenbereich an. Da der Bezirk Ostwestfalen im WTV in dieser Spielzeit seine Spielklasseneinteilungen geändert hat, spielen unsere Mannschaften teilweise in anderen Spielklassen als sie ursprünglich erwartet hatten. Die Neueinführung der Ostwestfalenliga führt dazu, dass es nur noch eine Bezirksliga und eine Bezirksklasse darunter angesiedelt gibt. Unsere Ältesten – die Herren 65 – spielen in der Bezirksliga und sind damit die höchsteingestufte Mannschaft der Abteilung. In der Bezirksklasse, also eine Spielklasse darunter, treten die Herren 60 an, die mit Reinhard Hilbig einen neuen Spielführer gewählt haben. Die höchste Spielklasse auf Kreisniveau ist ab sofort die Kreisliga. In dieser Klasse tritt unsere Herren 40 – Mannschaft an, die doch so denkbar knapp im letzten Sommer den Aufstieg verpasst hat. Auch die Herrenmannschaft findet sich eine Spielklasse höher als erwartet wieder: Sie dürfen in diesem  Sommer in der 1. Kreisklasse aufschlagen. Und dann die Sensation: Es gibt wieder eine Damen-Mannschaft, die auf Kreisebene um Spiel, Satz und Sieg kämpft. In der Klasse der Damen 40 tritt dieses Team an und wurde ebenfalls der 1. Kreisklasse zugeordnet.

Alle Medenspiele beginnen  Anfang Mai und werden sich in diesem Jahr bis Ende Juni hinziehen. Natürlich sind auch unsere Mannschaften vor allem bei den Heimspielen auf Unterstützung  durch Zuschauer angewiesen. Die Termine der einzelnen Mannschaften findet ihr auf unserer Homepage unter www.gtv-tennis.de und alle Informationen zu Spielen und Tabellen unter www.wtv.de und dem Link „the league“.

Im Jugendbereich treten auch in diesem Jahr wieder 3 Jungen- und eine Mädchenmannschaft unter der Betreung von Reinhard Kuhr an. Wir werden uns in der nächsten Turnerpost einmal ausführlich mit allem rund um das Jugendtennis in unserer Abteilung befassen.

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Turnerpost 4/2008

20 Jahre Tennisabteilung im GTV

Wie schon in der letzten Turnerpost erwähnt, konnte die Tennisabteilung in diesem Jahr auf ihr 20jähriges Bestehen zurückblicken. Gefeiert wurde vom 13. bis 17. August mit mehreren Veranstaltungen. Den Anfang machten am 13.8. die Herren 65, die gegen die Herren 60 antraten. Der Sieg ging an die Herren 65. Trotz eines Vormittags mitten in der Woche fanden sich auch einige Zuschauer ein, die bei bestem Wetter einige interessante Spiele verfolgen konnten.

Am Spätnachmittag des 14.8. trafen sich einige Damen und Herren zum Mixed Turnier. Trotz relativ geringer Beteiligunghatten alle Mitspieler/-innen ihren Spaß und auch die Zuschauer kamen auf Ihre Kosten.

Am Freitagabend verwöhnte uns Jürgen Kursawe mit selbst geräucherten Forellen, deren besondere Qualität sich herumgesprochen hat, und so trafen sich viele Tennisfreunde, um sich diesen kulinarischen Genuss nicht entgehen zu lassen. Das Wetter spielte auch gut mit, und so konnte man bei angenehmer Temperatur den Abend draußen genießen.

Wettermäßig sollte es so weitergehen. Am Samstag hatten die Herren 40 einige ehemalige Spieler eingeladen, die vor vielen Jahren aus Gründen der damals noch nicht vorhandenen Ascheplätze den Verein gewechselt haben. Sie sind uns aber freundschaftlich verbunden geblieben, und so haben wir uns gefreut, dass Rolf Dreier, Roland Hark und Klaus Rocklage Zeit für einige Spiele gefunden haben. Bei herrlichem Wetter machte auch das Zuschauen Spaß, und wir sahen einige interessante Begegnungen.

Abends fand dann die eigentliche Jubiläumsfeier im Clubhaus statt. Für diesen besonderen Anlass hätten wir uns etwas mehr Resonanz gewünscht, und so musste aus Kostengründen der ursprünglich vorgesehene Diskjockey wieder abbestellt werden, aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Es war ein sehr schöner Abend, an dem auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war.

Am Sonntag fanden die Feierlichkeiten ihren Abschluss mit einem Familientag. Die Besucher hatten die Möglichkeit, mittels eines Aufschlagmessgerätes die „Wucht“ ihres Aufschlages zu messen und sich auch sonst über den Tennissport zu informieren. Reini Kuhr gab einen Tennis-Schnupperkurs, der recht gut besucht war,. Kaffee, Kuchen und Eis wurden auch angeboten, und auch das Glücksrad konnte gedreht werden, an dem jeder Einsatz belohnt wurde. Zum Schluss gab es noch die Möglichkeit, Beachtennis zu spielen, was viel Spaß machte und so manchem Spieler am nächsten Tag zeigte, welche Muskelpartien beim normalen Tennisspiel nicht gebraucht werden.

An dieser Stelle gilt unser besonderer Dank Reinhard Hilbig, der sich um die Organisation dieser Veranstaltung besonders gekümmert hat, aber auch allen anderen Mitgliedern der Tennisabteilung, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

 

Kappenturnier

Sieger des Kappenturniers waren die Rotkappen, die mit 1.283 Punkten deutlich vor den Weißkappen mit 977 Punkten gewannen.

Einzelsieger wurde Reinhard Vogt mit 352 Punkten in 30 Spielen vor Heinz Heindl mit 313 Punkten in 27 Spielen und Wolfgang Mühlbach mit 276 Punkten in 23 Spielen


Der spätere Sieger

 

Wintertraining für Kinder und Jugendliche

Kindern und Jugendlichen bieten wir die Möglichkeit des Gemeinschaftstrainings in der Tennishalle Eichenhof. Der Preis ist abhängig von der Gruppengröße. Interessenten können sich melden bei Bernd Fritzsche, Tel.: 79206.

 

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Turnerpost 3/2008

Die GTV-Tennisabteilung feiert ihr 20jähriges Jubiläum

Die Tennisabteilung besteht in diesem Jahr 20 Jahre. Gefeiert wurde dieses Jubiläum vom 13. bis 17. August. Einen ausführlichen Bericht über die Jubiläumsveranstaltungen gibt es in der nächsten Ausgabe der Turnerpost.

Gegründet wurde die Tennisabteilung schon am 18.8.1987 mit damals 20 Personen. Noch am gleichen Abend konnten 30 weitere Mitglieder gewonnen werden und an einer ersten Platzbegehung am 1.11.1987 nahmen schon ca. 80 bis 100 Personen teil. Anfang Dezember 1987 wurde das 100. Mitglied begrüßt. Nach diesem Startschuss wurden dann bis zur Mitgliederversammlung Anfang 1988 von einigen wenigen Idealisten ca. 600 Arbeitsstunden geleistet. Die vorhandene Scheune wurde entkernt und damit der Grundstein gelegt für den Ausbau eines Clubraumes mit ca. 20 qm sowie für Umkleideräume mit den notwendigen Sanitäranlagen. Man fing an mit vier Kunstrasenplätzen. Im Laufe der Jahre entstanden weitere drei Plätze, so dass man 1991 über sieben Tennisplätze verfügen konnte. Die gestiegenen Mitgliederzahlen und die vielfältigen Aktivitäten erforderten eine Erweiterung des Clubraumes, der 1997 eingeweiht werden konnte. Die Finanzierung erfolgte ausschließlich mit eigenen Mitteln der Tennisabteilung sowie aus Zuschüssen der Stadt Gütersloh und der Bezirksregierung.

In jeder Saison werden insbesondere für Hobbyspielerinnen und –spieler verschiedene Turniere angeboten. Ein besonderes Highlight waren die Kreisjugendmeisterschaften, die 1995 auf unserer Anlage stattfanden.

Nachdem sich einige Plätze nach 17 Jahren renovierungsbedürftig wurden, entschloss man sich auf vielfachen Wunsch, diese Plätze durch Ascheplätze zu ersetzen. Ab der Saison 2005 konnten wir als einziger Verein  in unserer Region unseren Spielern sowohl Asche- als auch Kunstrasenplätze zur Verfügung stellen.

Zwar haben die deutschen Tennissterne an Glanz verloren, aber auf unserem herrlichen und sorgsam gepflegten Gelände stehen auch im Jubiläumsjahr immer noch die über 100jährigen Eichen in alter Pracht. Die Außenterrasse mit gutem Blick auf die Spielfelder wurde auch neu gestaltet, wovon sich gerne alle GTV-Mitglieder überzeugen können. Wir freuen uns immer über Gäste!

 

Medenspiele 2008:

Die Medenspiele 2008 wurden in den Monaten Mai/Juni durchgeführt und hier soll nun eine abschließende Zusammenfassung für unsere Mannschaften erfolgen:

Wir haben in dieser Saison mit 4 Mannschaften an den Medenspielen teilgenommen.

Die Herren 65 unter den versierten Fittichen von Mannschaftskapitän Erhard Mielke traten in der 1. Bezirksklasse an. Schon seit Jahren verstärken sie sich durch Spieler der DJK Tennisabteilung und in diesem Jahr kamen erstmalig noch Spieler des Eisenbahnersportvereins hinzu, dessen Tennisabteilung aufgelöst wurde. Aus dem relativ großen Kader kamen Horst Meiners (ESV), Karl-Heinz Schmidt, Martin Czerner, Gisbert Baumjohann (DJK), Werner Hense (DJK) und Bernd Fritzsche zum Einsatz.
Mit 7 : 3 Punkten wurde ein dritter Platz erreicht. Mit diesem Ergebnis nimmt die Mannschaft im kommenden Jahr an den Spielen der Bezirksliga teil. Der Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe ordnet seine Spielklassen neu. Die Bezirksliga ist auf Ebene des Bezirks die zweithöchste Spielklasse nach der Ostwestfalenliga, die neu geschaffen wurde.


v.l.: Giesbert Baumjohann, Horst Meiners, Bernd Fritzsche, Martin Czerner,
Erhard Mielke, Werner Hense und Karl-Heinz Schmidt

Selbst ein wenig überrascht von ihrem Abschneiden war die Mannschaft Herren 60. Nach 5 Spieltagen hatte man in der  2. Bezirksklasse 3 : 2 Punkte auf dem Konto und belegte damit einen hervorragenden 2. Platz. Für diese in den letzten Jahren nicht so vom Erfolg verwöhnte Mannschaft war das ein echtes Highlight. Aus dem großen Kader von Mannschaftskapitän Dietmar Gallach (Zitat:“ Vielleicht waren wir so gut, weil ich nur einmal gespielt habe!“) kamen Reinhard Vogt, Siggi Schroeter, Reinhard Henkel, Reinhard Hilbig, Georg Hantel, Werner Gierhake, Willi Emering, Manfred Landwehr, Burghard Kuske und Dietmar Gallach zum Einsatz.
Reinhard Hilbig als souveräner Vertreter des urlaubenden Kapitäns und Reinhard Vogt waren in allen 5 Matches dabei.


v. l.: Dietmar Gallach, Reinhard Vogt, Werner Gierhake, Willi Emering, Reinhard Hilbig und Uwe Kaupenjohann
Es fehlen: Reinhard Henkel, Gerd Kitzig, Burkhard Kuske, Manfred Landwehr und Siegfried Schröter

Überragend in diesem Jahr: Die Herren 40. Mit kleinem Kader, aber endlich einmal kaum von Verletzungen und Verhinderungen anderer Art heimgesucht, spielte diese Mannschaft in der 1. Kreisklasse in ihrer Gruppe alles in Grund und Boden. Thomas Flöttmann, Robert Schneider, Eckhard Winter, Helmut Kuske, Michael Hark, Eginald Reder, Lothar Schmedtkord und Kai-Uwe Grobosch erreichten mit 5 : 0 Punkten den souveränen Gruppensieg. Vor den Aufstieg in die Bezirksklasse hatten die Tennisgötter aber noch ein Entscheidungsspiel gegen den anderen Gruppensieger, den TC Am Schloss Rheda, gesetzt. Und dieses Spiel wurde unglücklich mit 4 : 5 verloren, so dass der Aufstieg verschoben werden musste.
Hervorzuheben ist noch die Leistung von Thomas Flöttmann, der erneut alle seine Spiel gewann und dabei Gegner bezwang, die bis zu 7(!!) Leistungsklassen höher eingestuft waren. Thomas hat sich in diesen Medenspielen sagenhafte 660 LK-Punkte erspielt und wird nun einige Klassen höher eingestuft werden.


v. l.: hinten Eginald Reder, Michael Hark, Thomas Flöttmann, Helmut Kuske, Kai-Uwe Grobosch
vorn Lothar Schmedtkord, Robert Schneider, Eckhard Winter

Die Herrenmannschaft ist in der vergangenen Saison in die 2. Kreisklasse aufgestiegen und hätte dieses Kunststück fast noch einmal wiederholen können. Lediglich die nicht notwendige 3 : 6 Niederlage gegen die TG Hörste verhinderte den erneuten Aufstieg.
Der 2. Platz ist aber für unsere jungen Männer ebenfalls ein sehr schöner Erfolg. Für diese Mannschaft kamen zum Einsatz: Fabian Strothotte, Jens Gierhake, Philipp Kubiessa, Philipp Maas, Klaus Kumbartzki, Jörn Dautert und Jan Brinkjans.

 
v. l.: Philipp Kubiessa, Jörn Dautert, Fabian Strothotte, Klaus Kumbartzky,
Jens Gierhake, Jan Brinkjans und Philipp Maas

 

Jugend-Medenspiele

Unsere Jugend ist mit vier Mannschaften (drei Jungen- und eine Mädchenmannschaft angetreten.
Die Mädchen haben leider um Haaresbreite den Aufstieg verpasst, aber was nicht ist, kann ja im nächsten Jahr noch werden! Die drei Jungenmannschaften haben sich erfolgreich geschlagen und sind im gehobenen Mittelfeld gelandet.
Betreut wird unsere Jugend von unserem Jugendwart und Trainer Reini Kuhr, dessen Motivationsfähigkeit sicher viel zum guten Abschneiden aller Mannschaften beigetragen hat.

 

Kappenturnier – ehemals Hilbig-Cup

Am 3. August fand der Startschuss zum Kappenturnier mit der Auswahl der Mannschaften statt. Am 5. August konnte dann bei bestem Wetter aufgeschlagen werden. Gekrönt wurde der Abend durch Freibier mit Gegrilltem, das unser Tennisfreund Heinz Heindl aus gegebenem Anlass zur großen Freude aller Anwesenden spendierte.


Prost auf Heinz Heindl (mitte)

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Turnerpost 2/2008

Die Tennisabteilung startet in die neue Saison

Am 27. April starteten wir in die neue Saison mit dem traditionellen Schleifchenturnier. Erstmalig seit vielen Jahre nicht mit einem gemeinsamen Frühstück, sondern um 14 Uhr mit anschließendem Kaffeetrinken. Das Wetter war wieder wie bestellt: Sonnenschein, angenehme Temperaturen. So starteten 11 Spieler und leider nur 2 Spielerinnen bei bester Laune in die neue Tennissaison. Bei dem herrlichen Wetter fanden sich auch viele Zuschauer ein, die die Sonne genießen und auch das eine oder andere schöne Spiel sehen wollten. Last not least freuten sich aber alle auf das herrliche Kuchenbuffet, das Jutta im Clubraum aufgebaut hatte. Die Plätze waren bestens vorbereitet, und es machte einfach Spaß zu spielen. Nach drei langen Sätzen von je 30 Minuten stand Georg Hantel als Sieger fest und wurde mit einer Flasche Sekt belohnt. Hoffen wir, dass uns das Wetter in dieser Saison mehr Freude macht als in der letzten.


Wir haben um die Schleifchen gekämpft

Aber bevor die Saison beginnen konnte, waren viele helfende Hände nötig, die die Plätze aus dem Winterschlaf holten. Die Steine mussten von den Linien entfernt werden, Netze aufgehängt und überhaupt die Plätze wieder spielbereit werden. Zu dieser Aktion fanden sich viele Helfer ein, die die Gelegenheit nutzten, um ihre Arbeitsstunden abzuleisten. Die Kunstrasenplätze bedurften einer besonderen Reinigung, da sie durch die schlechte Witterung sehr verschmutzt waren. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Auch sie sind wieder bespielbar, und so stehen uns wieder 7 bespielbare Plätze zur Verfügung.


Die Herren vom Renovierungstrupp

Wohin mit den Tennistaschen auf den Ascheplätzen, die Bänke sind schließlich dazu da, sich zwischen den Spielen auszuruhen? Auf Initiative von Jürgen Kursawe wurden für die Ascheplätze Holzpaletten gezimmert, um einen Platz für die Tennistaschen zu schaffen. Eine Super-Idee, deren Umsetzung viel Freude ausgelöst hat.

Unsere Terrasse bedurfte auch einer Neugestaltung. Die Holzkübel und Bänke, die viele Jahre gute Dienste geleistet hatten, mussten erneuert werden. Gerd Klußmeier konnte die Firma Zierenberg überzeugen, dass die Stiftung einiger Pflanzsteine bei uns große Freude auslösen würde. Gerd hat das Geld für die Bepflanzung gestiftet. Auch Jutta und Manfred Landwehr steuerten einige Paletten Pflanzen bei, und Jutta und Manfred Strothotte sorgten dafür, dass alle Pflanzen auch in die Erde kamen.

Wir danken allen Helfern herzlich und hoffen, in dieser Saison bei gutem Wetter noch viel Zeit nicht nur auf dem Tennisplatz, sondern auch gemütlich auf der Terrasse verbringen zu können.

 

Für diejenigen, die an der Mitgliederversammlung am 12.3.08 nicht teilnehmen konnten, hier ein paar Informationen:

Bernd Fritzsche begrüßte die Teilnehmer – so ziemlich alle Sitzplätze waren belegt! Manfred Strothotte informierte uns, dass in diesem Jahre 4 Erwachsenen- und 4 Jugend-Mannschaften gemeldet wurden. Bedauerlicherweise konnten wir in diesem Jahr keine Mannschaft 55+ melden. Die Clubmeisterschaften sollen in diesem Jahr wieder an einem Wochenende stattfinden. Das hat sich im letzten Jahr bewährt.

Auch in diesem Jahr soll wieder das Kappen-Turnier (Hilbig-Cup) stattfinden nach demselben Modus wie im vergangenen Jahr. Man hofft auch in diesem Jahr wieder auf eine Beteiligung der Damen…….

Werner Gierhake informierte über die finanzielle Situation der Tennisabteilung. Nach der notwendigen Erstellung der Ascheplätze hat sich ein Minus ergeben, das vom Hauptverein ausgeglichen wurde. Uwe Schüttpelz legt Graphiken zur Mitgliederentwicklung vor, die leider weiterhin – wenn auch nur geringfügig - rückläufig ist.

Die ordnungsgemäße Kassenführung bestätigten Hans Baak und Dieter Oberpichler. Zu neuen Kassenprüfern wurden gewählt Dieter Oberpichler und Sabine Gallach. Der Vorstand wurde ohne Gegenstimmen entlastet.

Im Vorstand neu zu wählen waren der 1. Vorsitzende, der 1. Kassenwart, der 1. Sportwart, Jugendwart, Schriftführer und 1.Vergnügungswartin. Bernd Fritzsche als 1. Vorsitzende erklärte, dass er nicht an seinem Sitz klebt und seinen Platz zur Verfügung stellen würde, wenn sich denn ein Nachfolger fände. Reinhard Hilbig wurde vorgeschlagen, wollte sich aber nicht zur Wahl stellen. Er erklärte aber seine Bereitschaft zur Mithilfe, z.B. bei den Vorbereitungen zum 20jährigen Jubiläum der Tennisabteilung, das in diesem Jahr gefeiert werden soll. Reinhard Kuhr wurde einstimmig zum Jugendwart gewählt und auch die weiteren zur Wahl anstehenden Vorstände wurden en bloc wiedergewählt.

Wie schon erwähnt, feiern wir in diesem Jahr 20jähriges Jubiläum, was auch gefeiert werden soll. Geplant ist das Wochenende 16./17.8.2008 und die davor liegende Woche. Lilo Sundermann, die auch auf der Mitgliederversammlung anwesend war, ist schon am 18.9.1987 in die Tennisabteilung eingetreten und somit unser an Mitgliedsjahren ältestes Mitglied. Das sollte auch nicht unerwähnt bleiben.

 

Wo Fulda und Werra sich küssen……

Seit vielen Jahren bereiten sich die Senioren in Hann. -Münden auf die anstehende Tennissaison vor. Was als Ü60 begann, wurde auch in diesem Jahr wieder von unserer Ü65 wahrgenommen, und so machte sich die Mannschaft am Freitag, 18. April, auf den Weg zum Hotel Freizeit Auefeld. Bis zum Sonntag wurden auf drei Hallenplätzen je 3 Trainingseinheiten absolviert. Zwei Stunden täglich wurde gezielt vor allem das Spielverständnis im Doppel gestärkt, um dadurch die evtl. entscheidenden Punkte zum Verbleib in der BK 1 zu sichern. Immerhin gilt es in diesem Jahr, in seiner sehr starken 6er-Gruppe zu bestehen.

Natürlich kamen – wie in allen Jahren zuvor – Geselligkeit und „Kultur“ nicht zu kurz. Das Wetter spielte mit, und so ging es am Samstag zu Fuß entlang der Weser in die schöne Altstadt von Hann.-Münden. Pünktlich um 12 Uhr erschien auch wieder Dr. Eisenbart mit seinem Glockenspiel auf dem Rathausturm. Ein geschichtskundiger Passant vermittelte dabei der Gruppe neues Wissen. Danach sind nämlich Fulda, Werra und Weser nicht drei sondern zwei Flüsse, weil nur die Sprachgrenze vom Niederdeutschen zum Hochdeutschen die niederdeutsche Werra zur hochdeutschen Weser geworden ist. Auf einen Anstieg zur Tillyschanze wurde in diesem  Jahr verzichtet. Dafür ging es in die Lange Straße und einige Stufen hoch ins Stadtcafé Dietrich.

Am Sonntagnachmittag landeten alle wieder wohlbehalten in Gütersloh. Gisbert Baumjohann, Martin Czerner und Bernd Fritzsche hatten bewiesen, dass sie nicht nur hervorragende Tennisspieler, sondern auch sichere Autofahrer sind.

Mannschaftskapitän Erhard Mielke hatte selbstverständlich vor Ort schon wieder für 2009 gebucht, getreu dem Motto: „Vorfreude ist die schönste Freude“.

 

Das erste Medenspiel bestritten am 3. Mai die Herren 60 gegen TA BW Eickelborn – leider verloren sie mit 4 : 5. Am 4.5. folgten die Herren gegen TG Hörste mit 3 : 6. Die Herren 40 retteten das Wochenende mit einem 5 : 4 gegen Tennisland Rheda.

 

Auf diesem Wege möchten wir alle Clubmitglieder um Verständnis bitten, dass während der Meisterschaftsrunden auch an den Wochentagen Plätze durch Jugendspiele besetzt sein können. Es ist heute nicht mehr möglich, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Spiele in den frühen Nachmittagsstunden absolvieren, da sie häufig nachmittags Unterricht haben und nicht für Tennismeisterschaften freigestellt werden können. Leider kommt es immer wieder vor, dass die Erwachsenen wenig Verständnis dafür zeigen, wenn um 17 Uhr noch Plätze durch Jugendliche besetzt sind. Eigentlich sollte man die eigene Jugend unterstützen und sich nicht lauthals darüber beschweren, wenn man den gewohnten Platz nicht zur gewohnten Zeit belegen kann.

 

Für alle, die länger nicht im Clubheim waren und den gelben Flyer – der mit Unterstützung der IKK gedruckt wurde - mit den Terminen nicht mitgenommen haben, sollen noch folgende Termine genannt werden:

 3.8. –               Beginn des Kappen-Turniers

16./17.8.           Jubiläumsfeierlichkeiten

18. – 31.8.        Jugendclubmeisterschaften

22.-24.8.           Clubmeisterschaften Einzel

29.-31.8.           Clubmeisterschaften Doppel

 

 

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Turnerpost 1/2008

Aus 2007 war alles Nennenswerte berichtet, traditionell fand wieder ein Martinsgans-Essen statt, über das aber in der Turnerpost nicht berichtet wurde. Hier zum Beweis ein Foto:

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Zu guter Letzt:

„Vom Sport als Spiel halt ich sehr viel.
Doch schwemmt Verbissenheit im Sport
das Spielen meistens leider fort.
Man sieht, dass es, was bitter wiegt,
ja gar nicht an der Sportart liegt.“

Karl-Heinz Söhler, deutscher Aphoristiker

 

Aus: Tennis - ein fröhliches Wörterbuch...

Aufschlagfeld:
Mit weißen Strichen umgrenzte Fläche auf den Tennisplätzen, in welche der Ball nach dem Aufschlag geschlagen werden soll. Das Treffen des Aufschlagfeldes gilt unter den Eingeweihten zu den schwierigsten Vorgängen des weißen Sportes. Gelingt einem Spieler das Treffen des Aufschlagfeldes auf Anhieb, kann er fast immer einen Punkt für sich buchen, denn mit derartig dummen Zufällen rechnet kaum jemand.

Ball, angeschnittener:
Da sich bei Tennisturnieren Bälle besonders schnell abnutzen - die Ursache dafür hat noch niemand ergründen können, aber die Tennisballindustrie behauptet es jedenfalls -, stellt jeder Club, welcher ein Turnier veranstaltet, zahlreiche Kisten und Dosen mit nagelneuen Bällen bereit, auf eigene Kosten natürlich. Damit die bereits abgenutzten Bälle nun nicht mit den neuen verwechselt werden, schneidet man diese Bälle an. Werden sie dann für einen Aufschlag verwendet, fallen sie in einem weichen Bogen zu Boden, für jeden Gegenspieler unerreichbar. Weltklassespieler schneiden die Bälle sogar während des Aufschlages geschickt an, ich vermute, mittels eines in den Schläger eingebauten kleinen Rasiermessers, um diesen Effekt des Herabfallens zu erzielen. Proteste des Gegners gehen meist in den Beifallsstürmen des Publikums unter.

Ballgefühl:
Gefühle verschiedenster Art, welche beim Tennisball aufkommen, zum Beispiel zwischen Partnern, zwischen einem Ehemann und seiner gerade mit dem Clubmeister tanzenden Ehefrau und zwischen dem Tennislehrer und der Tochter des Clubpräsidenten (vor allem beim Clubpräsidenten!)

Balljunge:
Selbst Anfang des 21. Jahrhunderts noch geduldete Kinderarbeit; was der Marktfrau strengstens verboten ist, das ist der tennisfanatischen Mutter erlaubt: Die lieben Kleinen mit auf den Platz zu nehmen und sie die von ihr verschlagenen Bälle aufsammeln zu lassen - natürlich immer streng nach dem ethischen Motiv, der Jugend das Gefühl für diesen herrlichen Sport zu vermitteln. (In Wirklichkeit sind die Eltern nur zu faul, ihre Bälle selbst einzusammeln.) Tatsächlich könnten sie ihre Kinder viel eher motivieren, wenn sie ihnen Unterricht erteilen lassen würden, aber erstens kostet das schließlich Geld und zweitens vergeht so viel blöde Zeit mit dem dämlichen Bälle Einsammeln. Außerdem muss man sich dauernd bücken, was ja bekanntermaßen sehr ermüdend und sehr schlecht für das Kreuz ist.

Ballwechsel:
Tennisspielen ist ein schizophrener Sport: Jeder schwärmt vom „schönen langen Ballwechsel“. In Wahrheit liegt das ganze Trachten jeden Spielers darin, die Bälle so zu platzieren, dass der Gegner sie nicht erwischt oder weit über den Zaun ins Feld schlägt und somit kein Ballwechsel zustande kommt.

Ballwurfautomat:
Früher: Der treu liebende - und gut angepasste Ehemann.

Heute:  Eine Art Schachcomputer für den Einzelspieler: Die Spielstärke des Ballwurfautomaten ist - und hier liegt der große Vorteil gegenüber einem menschlichen Spielpartner oder einem meist viel besseren Gegner - einstellbar, das heißt, man kann nach dem ersten, verlorenen Satz einfach hingehen und ihn zwei oder drei Stufen schwächer programmieren. Der Sieg in den nächsten Sätzen ist dann gesichert. Außerdem hat sich der Ballwurfautomat psychologisch sehr bewährt, verhindert er doch Komplexe und Minderwertigkeitsgefühle.

Break:
Dieser Ausdruck wurde aus dem Boxsport entlehnt. Gelingt es einem der beiden Boxer, die Abwehr des Gegners zu „durchbrechen“, so kommt es zum „Aufschlag“ im Gesicht des anderen, woraufhin der Ringrichter „Break“ ruft, um den Kampf zu unterbrechen – meist unnötig, da der Betroffene am Boden liegt und schläft.

Gelingt es dem Tennisspieler, den Aufschlag des Gegenspielers zu durchbrechen, rufen die Fernseh- und Rundfunksprecher „Break“. Viele solche Rufe deuten auf den Sieg des Breakers hin.

Breitensport:
Tennis wurde in den letzten zwanzig Jahren zum Breitensport, was vermutlich auf die vorzügliche Ernährungslage zurückzuführen ist. Trotzdem dürfen auch sehr dünne Menschen Tennis spielen, ohne mit Unterdrückung rechnen zu müssen. Das weist Tennis als sehr demokratischen Sport aus, obwohl auch hier, wie so oft in der Welt, der Stärkere gewinnt.

Ellbogen:
Die einzige Ursache, warum Sie soeben das blöde Match verloren haben, ist wieder einmal Ihr Tennis-Ellenbogen
.

Linie:
Vornehmer Ausdruck für die weißen Striche, welche die Tennisplätze in unregelmäßige Rechtecke einteilen und in irgendeinem mythischen Zusammenhang mit dem Tennisspielen stehen. Damen können sich auf dem Tennisplatz bedenkenlos auf den Strich begeben, sie befinden sich nämlich auf der „Linie“. Obwohl die meisten Damen der „schlanken Linie“ auch oder vielmehr gerade auf dem Tennisplatz viel Bedeutung beimessen, ist das unsinnig: Die Breite der weißen Linien ist überall gleich und international vorgeschrieben.

love:
„love“ – Im Leben eines der schönsten Dinge, es heißt nämlich wörtlich übersetzt „Liebe“. Beim Tennis dagegen bedeutet es schlicht aber ergreifend „Null“. Wenn Sie also im Fernsehen ein internationales Tennisturnier beobachten und hören, wie der Schiedsrichter zu einem der beiden Spieler „love!“ sagt, so bedeutet das auf keinen Fall, dass die beiden eine wie auch immer geartete Beziehung zueinander haben, sondern lediglich, dass der angesprochene Spieler null Punkte hat. Warum allerdings in der englischen Sprache das Wort „Liebe“ beim Tennis „Null“ bedeutet, wäre eine psychologische Abklärung sicher wert; vielleicht wird daraus einmal das Thema einer Doktorarbeit für einen der zahlreichen arbeitslosen Akademiker.

Mixed Doppel:
Doppelspiel , bei welchem auf jeder Netzseite ein Mann und eine Frau miteinander kämpfen. Ist bei den meisten Tennisspielern nicht sehr beliebt, da die sportliche Seite nicht viel bringt und die sexuelle Seite völlig unter den Tisch fällt. Gut geeignet, die Haltbarkeit einer Beziehung zu prüfen; eigentlich sollte jedes Pärchen, bevor es heiratet, ein paar Mal Doppel miteinander gespielt haben – dabei lernen die beiden mehr übereinander als in zehn Ehejahren.

Netz:
Ein Begriff, der bei vielen Sportarten eine ganz unterschiedliche Rolle spielt. Beim Tennissport so wichtig wie das Tor beim Fußballspielen; beide sind in Höhe und Breite international auf den Zentimeter genau geregelt und festgelegt. Leider hat das Netz auf dem Tennisplatz die Neigung, sich nicht an dieses Reglement zu halten und ständig seine Höhe zu verändern: Während man Aufschlag hat, ist das Netz immer mindestens zehn Zentimeter zu hoch, wenn der Gegenspieler Aufschlag, dagegen immer 15 cm zu niedrig. Es gibt für jeden Tennisspieler ein einfaches Mittel, sich dagegen zu schützen, dass der Ball ins Netz geht, nämlich indem er einen Lob schlägt – Lobs gehen sehr selten ins Netz.
Beschweren Sie sich bitte niemals beim Schiedsrichter über die Breite des Netzes, das ist ein Zeichen von Unkenntnis.

Passierball:
Ein Ball, der ungehindert den Gegenspieler passiert und sicher und unbeschädigt im „Aus“ landet; einer der wenigen Schläge, welche Anfängern besser gelingen als Tennismeistern, wie man bei jedem Verein beobachten kann: Je ungeübter das Spielerpaar, desto mehr Passierschläge schlagen sie.

Querpass:
Beim Doppelspiel zwar sehr häufig vorkommender, aber leider in den internationalen Tennisregeln bisher nicht anerkannter Schlag, bei welchem der Partner den von seinem Mitspieler bereits geschlagenen, aber zu kurzen Ball mittels einer Verlängerung doch noch über das Netz zu befördern versucht, was gelegentlich gelingt und immer zu heftigen Heiterkeitsausbrüchen bei Publikum und Spielern führt. Der Querpass kann durchaus zu den besonders eleganten Schlägen eines Tennisspielers gezählt werden.

Return:
Zu Deutsch „Rückkehr“. Gerade als Anfänger versteht man das alte Gesetz, das im Sport immer noch seine Gültigkeit besitzt, besonders gut: „They never return“.

Schmetterball:
Sehr eiliger Tennisball, trifft mit großer Geschwindigkeit auf den gegnerischen Körper, um dann, mit diesem Gegner gemeinsam, sinnlos auf dem Tennisplatz herumzuhüpfen. Allerdings schützt vor den meisten Schmetterbällen das Netz, da sie, trotzdem sie hoch über dem Kopf geschlagen werden, zu neunzig Prozent im Netz landen.

Service:
Tennis gehört zu den vornehmen Sportarten; so spielt vor allem der Service eine gewichtige Rolle. So gibt es Leute mit einem miesen Service, das sind Menschen, die nicht einmal einen Hausdiener haben, geschweige denn einen Koch oder gar einen „Bötler“, solche Leute verlieren dann auch, und das mit Recht.
Spieler mit elegantem Service haben mindestens einen Diener in Livrée, Spieler mit einem Spitzenservice verfügen über drei Geishas, direkt aus Bangkok eingeflogen, dazu ein Hausmädchen und eine „Nörse“ - aus England natürlich. Unsereiner aber, der überhaupt keinen Service hat, muss alles selber machen – und verliert demzufolge ständig. (Mein Tennis sieht zumindest danach aus!)

Strich:
Jeder Tennisplatz ist durch auf dem Fußboden festgemachte weiße Gummistreifen, den Strich, in verschieden große Rechtecke aufgeteilt. Auf etwas älteren – also den meisten – Ascheplätzen ragen diese Striche, weil durch die Witterung verbogen, einige Zentimeter über den Boden, was dem sie berührenden Ball gelegentlich erstaunliche Effekte verleiht, ganz gegen jenes physikalische Grundgesetz, welches besagt: Einfallwinkel = Ausfallwinkel. Während es in der Gesellschaft als anrüchig, wenn auch sehr lukrativ gilt, auf den Strich zu gehen, gilt unter Tennisfans ein Ball, der auf den Strich geht, als Meisterleistung und sportlicher Leckerbissen. Beim Tennisspiel sind eben – genau wie beim Tennisball – manche althergebrachten Regeln der Moral aufgehoben.

Stuhl:
Wie im täglichen Leben, so spielt auch beim Tennis der Stuhl eine wichtige Rolle: Von einem hohen Stuhl aus leitet ein Mann, ganz in Weiß und mit einem Flair wie Gottfried von Cramm, das Spiel. Nur er bestimmt, wer gewinnt und verliert, welche Bälle ins Aus gehen und wie hoch das Netz tatsächlich sein darf.
In England darf er dazu noch darüber entscheiden, ob die Kleidung der Spieler weiß genug ist, womit er zum Lustobjekt der Waschmittelhersteller wird. Betritt er den Spielplatz und schreitet auf seinen Hochstuhl zu, so nennt man das Stuhlgang. Ingesamt aber erinnert er in vielem an die andere Situation im Leben des Menschen, die sich auf einem erhöhten Stuhl abspielt, an die Zeit zwischen acht Monaten und zwanzig Monaten, die der kleine Mensch ebenfalls in einem Hochstuhl verbringt, um zu essen.

Tennisellbogen:
Was die Ärzte „Epicondylitis lateralis oder ulnaris“ nennen, ist eine Sehnenkrankheit, die am häufigsten bei Maurern und Verputzern auftritt, an zweiter Stelle nach zu viel Händeschütteln (Politikerkrankheit!) und selten bei schlechten bis mittleren Tennisspielern kurz vor oder während der Clubmeisterschaften; kommt bei wirklich guten Tenniscracks nur sehr selten vor, und wenn, dann nur, weil sie während ihrer Freizeit ihr Haus verputzen, eine Mauer ums Grundstück bauen oder eben......

Tenno:
Das ist nicht etwa die Einzahl von „Tennis“, sondern der offizielle Titel des Kaisers von Japan.

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